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ESF- und EFRE-Messe 2009 - 20 Jahre EU-Förderung in Niedersachsen
HANNOVER. Vor rund 500 Besucherinnen und Besuchern der ESF- und EFRE-Jubiläumsveranstaltung im Hannoverschen Congress Centrum zog Wirtschaftsminister Bode eine außerordentlich positive Bilanz der EU-Förderung in Niedersachsen: "In den letzten 20 Jahren hat sich die EU-Förderung in Niedersachsen die EU-Förderung aus einem Nischendasein zu einem der wichtigsten Instrumente zur Schaffung von Wettbewerb und Beschäftigung weiterentwickelt. Bis heute konnten weit mehr als 100.000 Arbeitsplätze mit Hilfe der EU-Mittel geschaffen oder gesichert werden."
Zu dem großen Erfolg der EU-Programme trugen auch etliche regional und überregional bedeutsame Leuchtturmprojekte bei wie der Jade-Weser-Port, der Innovationsinkubator an der Uni Lüneburg, die Alaska-Landschaft Yukon-Bay im Zoo Hannover, die Iberger Tropfsteinhöhle oder der Windkraft-Cluster in Cuxhaven, sowie aus dem ESF das landesweite Netz der Jugendwerkstätten und die Förderung Transfergesellschaften bei Karmann und der Meyer-Werft.
Auch die aktuelle EU-Förderperiode, die ja noch bis 2013 läuft, sei, so Minister Bode, sehr erfolgreich gestartet. Von den rund 1,7 Milliarden Euro aus EFRE und ESF sind bis heute fast 60 Prozent, oder eine eine Mrd. Euro, bewilligt oder für konkrete Projekte bereits fest eingeplant worden. Fast ein Viertel dieser Summe ist zudem bereits ausgezahlt worden, um jedes einzelne der bisher bewilligten 4.500 Projekte mit dem notwendigen Budget auszustatten.
Die EU-Förderung habe in den Niedersachsen in den vergangenen zwei Jahrzehnten, so Bode, zu einer erheblichen Verbesserung der wirtschaftlichen Strukturdaten aber auch zu einer konzeptionellen Aufwertung der Instrumente der Wirtschafts- und Arbeitsmarktpolitik beigetragen, die ohne EFRE und ESF nicht zu erzielen gewesen wäre.
Bode: "Die wissenschaftlichen Untersuchungen, auf deren Grundlagen die niedersächsischen EU-Programme entwickelt wurden, zeigen, dass diese Einschätzung auch für die kommenden Jahre Bestand haben wird." Insofern käme für die Bewältigung der zentralen Fragen der kommenden Jahre - Globalisierung, demografischer Wandel, Klimawandel, Energieerzeugung und –sicherung - den mit EU-Mitteln geförderten Projekten weiterhin eine herausragende Bedeutung zu, gleichermaßen als Motor regionaler Wachstumspolitik wie auch als Vorbild und Modell für neue innovative Lösungen und Politikansätze, die Morgen und Übermorgen prägend für Landes- und Bundespolitik sein werden. Bode: "Diese Botschaft gilt es noch stärker als bisher nach Brüssel zu tragen, um auch die EU-Kommission von der Notwendigkeit einer Fortsetzung der EU-Förderung über das Jahr 2013 hinaus zu überzeugen."
Eine Übersicht über besonders erfolgreiche EU-Projekte in Niedersachsen bietet das "Projektforum" unter www.esf.niedersachsen.de und www.efre.niedersachsen.de . Informationen, Fotos und Beiträge zu der Jubiläumsveranstaltung stellt das Wirtschaftsministerium unter www.eu-foerdert.niedersachsen.de bereit.
Hier sind auch Informationen zu dem Projekt "Weiterbildungsoffensive Online mit der Lernwerkstatt Niedersachsen" zu finden.
Das Projektteam stellte sich auf dem Markt der Möglickeiten vor und führte mit vielen Gästen interessante Gespräche, aus denen neue Kooperationen hervorgingen.



