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Geschäftsführer des Projektträgers der Lernwerkstatt Karl Lehne nimmt teil an der Konferenz „Grenzüberschreitender Arbeitsmarkt mit den Niederlanden: Gemeinsame Antworten auf die Wirtschaftskrise“ am 11.11.2009 in Leer/Ostfriesland
Hannover, 12.11.2009- Die Konferenz, an der ca. 90 Gäste teilnahmen, hatte das Ziel, Multiplikatoren aus Niedersachsen und den Niederlanden zusammenzubringen, um die Möglichkeiten einer vertieften Zusammenarbeit zu diskutieren.
Dabei standen folgende Themen im Vordergrund:
1. Grenzüberschreitender Arbeitsmarkt
2. Internationale Qualifizierung für KMU
3. Frauen und Arbeitsmarkt – Netzwerke
Eingangs betonte der Landtagspräsident, Hermann Dinkla, wie wichtig die wirtschaftliche Zusammenarbeit für beide Länder ist. Es sei förderlich, die Grenzregion als einen gemeinsamen Wirtschaftsraum zu begreifen.
Im ersten Workshop, der von Uwe Heitmann, Chefredakteur der Ostfriesen-Zeitung, moderiert wurde, wiesen die Referenten Rudolf Sievers, Vorsitzender im Lenkungsausschuss von EURES, und Eric Neef, Geschäftsführer der Ems Dollart Region (DER), auf Probleme des grenzüberschreitenden Arbeitsmarktes hin. Neben Sprachbarrieren seien insbesondere die unterschiedlichen Sozialversicherungssysteme und daneben die kulturellen Unterschiede oftmals ein Hindernis. Auch mangele es bislang an einheitlichen Berufsbezeichnungen.
Zur Verbesserung der Qualifikation in KMU wurden die Weiterbildungsoffensive „LERNWERKSTATT Niedersachsen“, Projektträger Landesverband Metall Niedersachsen / Bremen und das Projekt „EMU-Pass“, der Europäischen Metall Union (EMU), vorgestellt. Von dem „EMU-Pass“ seien bereits 3.000 ausgestellt worden. Als positives Vorhaben wurde das Bemühen bezeichnet, den sich abzeichnenden Fachkräftemangel im industriellen Bereich im niederländischen Emshafen und im niedersächsischen Windenergiebereich.
Abschließend wurden Netzwerke für Unternehmerinnen in Niedersachsen und den Niederlanden vorgestellt und vereinbart, künftig enger zusammen zu arbeiten. Hierdurch können die Defizite auf deutscher Seite bezüglich der Repräsentanz von weiblichen Führungskräften abgebaut werden.



